Tschögglberg
Zwischen Bozen und Meran erstreckt der bekannte Tschögglberg, der bei den Einheimischen selbst nur als Monzonccolo bekannt ist. An der linken Uferseite von der Etsch bietet der Tschögglberg ein doch recht außergewöhnliches Landschaftsbild, das bei Erholungssuchenden und Wanderern gleichermaßen auf Zuspruch stößt. Charakteristisch ist insbesondere das Hochplateau Salten, das sich in dem südöstlichen Bereich vom Tschögglberg erstreckt. Insgesamt befinden sich in der Region vier Gemeinden, die im Grunde kaum unterschiedlicher sein könnten. Doch die Orte Hafling, Vöran, Jenesien und Mölten haben eine Gemeinsamkeit – sie sind für ihre Gastfreundschaft bekannt und ebenso beliebt.
Das Vöraner Joch bildet die höchste Erhebung vom Tschögglberg und ragt mit 1941 Metern in die Höhe. Der Tschögglberg geht im Norden in Meran 2000 und den Ilfinger über und bietet somit für ausgedehnte Touren pure Abwechslung. Das Landschaftsbild dieser Region wurde über die Jahrtausende hinweg durch die eiszeitlichen Gletscherbewegungen charakterisiert und beheimatet heute zahlreiche Wiesen und Weideflächen, die noch immer von den Einheimischen bewirtschaftet werden. Den Wiesen schließen sich ausgedehnte und ruhige Wälder an, die an der Einfachheit von der Region Tschögglberg anknüpfen. Ausgehend vom Tal kann man den Tschögglberg auf verschiedenste Art und Weise erreichen. Neben mehreren Straßen bietet sich auch die Benutzung der Seilbahnen an. Auf Grund der guten Anbindungen hat sich der Tschögglberg zu einer angesehenen Urlaubsregion in Südtirol entwickeln können. Zu den bekanntesten Seilbahnen zum Tschögglberg gehört die der Gemeinde Vorän, die zu Recht als eine der modernsten in ganz Europa bezeichnet wird.
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