Riffian
Bekannt ist die kleine Gemeinde Riffian auch unter der italienischen Bezeichnung Rifiano. Gelegen im Passeiertal begeistert das kleine Dorf unter anderem durch die Nähe zu der Stadt Meran. Die Geschichte des Ortes reicht bis in das Jahr 1116 zurück. Nach den Überlieferungen wurde Riffian erstmals in diesem Jahr urkundlich erwähnt. Der heutige Gemeindename wurde wahrscheinlich von dem lateinischen Namen Rufius abgeleitet. In Riffian befinden sich drei nennenswerte Sehenswürdigkeiten, die nicht nur das Gemeindebild charakterisieren, sondern auch wichtige Reminiszenzen an die einstigen Jahrhunderte sind. Das Wahrzeichen des Ortes ist die alte Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes, die durch ihre Architektur und die damit verbundenen Meisterwerke begeistert.
„Unsere Liebe Frau am Friedhof“ ist bis heute das kleine Kirchlein des Ortes und somit auch ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. In der Gemeinde Riffian befindet sich eine historische Ausgrabungsstätte, die in ganz Südtirol ein hohes Maß an Aufmerksamkeit genießen darf. Es handelt sich um Burgstall. Riffian hat sich als kleiner Ort bis heute all die Traditionen und Ursprünge bewahren können, die über Jahrhunderte hinweg die Gesellschaft beeinflusst und geprägt haben. Der kleinste Ortsteil der Gemeinde trägt den Namen Magdfeld und befindet sich auf einer Höhe von 1148 Metern. Gelegen oberhalb des beliebten Kalmtales leben in Magdfeld gerade einmal 17 Menschen.
Riffian bietet sich als Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge an und ist trotz der reizvollen Lage noch ein recht unbekannter Urlaubsort. Die meisten Gäste kommen auf Grund der guten Wandermöglichkeiten in die Südtiroler Gemeinde. Bei einem Aufenthalt sollten die Touren in die Umgebung in keinem Fall vergessen werden, denn sie zeigen Südtirol von der wohl charmantesten Seite.
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