Gargazon
Nur rund 14 Kilometer von der Kurstadt Meran entfernt befindet sich die charmante und doch recht rustikale Gemeinde Gargazon in Südtirol. Auch bekannt unter dem Namen Gargazzone gehört sie zu den beliebtesten Urlaubsorten in Italien und lässt besonders die Herzen der Naturfreunde höher schlagen. Auf einer Fläche von nur 4,90 qkm leben in Gargazon rund 1500 Menschen, die mit ihrer herzlichen Gastlichkeit die Gäste empfangen. Bekannt ist die Gemeinde insbesondere wegen dem Apfelanbau, der sich nicht nur in Südtirol, sondern auch außerhalb der italienischen Landesgrenzen einen Namen machen konnte. Gerade in der Erntezeit, die in den Herbstwochen stattfindet, pilgern zahlreiche Naturfreunde nach Gargazon und genießen das außergewöhnlich romantische Landschaftsbild beim Wandern und Radfahren.
Ein außergewöhnliches Panorama bietet sich den Urlaubern von Gargazon aber auch in den Wochen des Frühjahrs, wenn die Apfelblüte die gesamte Region in einen schneeweißen Schimmer taucht. Es ist die zentrale Lage, die Gargazon zu Gute kommt, denn kaum ein Ort in Südtirol bietet sich so hervorragend als Ausgangspunkt für die verschiedensten Reisen in die Region an. So kann man mit dem Auto ausgehend von Gargazon binnen kürzester Zeit Venedig und auch den Gardasee erreichen. Bekannt ist die Gemeinde jedoch auch wegen der unbeschreiblichen Ruhe, denn trotz der herausragenden Lage blieb Gargazon bis heute vom Massentourismus verschont.
Zu den Wahrzeichen der Gemeinde gehören die beiden Kirchen, die sich schon seit Jahren unter Denkmalschutz befinden. So wurde die Kurtialkirche zum Hl. Johannes dem Täufer urkundlich erstmals 1337 erwähnt. Obwohl die Her-Jesu-Pfarrkirche das jüngere Gotteshaus in Gargazon ist, ist sie nicht weniger besonders, sondern begeistert durch ihre neue Größe. Seit Jahren beschäftigt man sich mit der Renovierung dieser Kirche in Gargazon und schafft sukzessive ein kleines Meisterwerk in Südtirol.
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