Burgstall
Burgstall oder auch Postal präsentiert sich als ein beliebter und zugleich gern gesehener Urlaubsort in Südtirol. Das malerische Stadtbild wird durch die ursprüngliche Natur eingerahmt und vermittelt nicht selten den Eindruck eines Bilderbuchidylls. Die kleine Gemeinde Burgstall befindet sich nur wenige Kilometer von Meran entfernt und bietet neben Erinnerungsstücken an die einstigen Jahrhunderte einen modernen Tourismus. Prägend ist für Burgstall neben der Etsch, die die Gemeinde von der Lana trennt, vor allem der Tschögglberg, der im östlichen Bereich an das Gemeindegebiet grenzt. Die überschaubare Größe von 6 qkm verleiht Burgstall einen besonders attraktiven Charme. Immerhin sind rund 50 Prozent von Wäldern und Wiesen bedeckt, die sich in das Gesamtbild von Südtirol einpassen.
Das milde und zugleich mediterrane Klima sorgt für angenehme Rahmenbedingungen bei einem Aufenthalt in Burgstall und begünstigt neben dem Tourismus vor allem die Landwirtschaft, die zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Einheimischen gehört und das Gemeindebild charakterisiert. Eine alte Ruine erinnert noch heute an die Ursprünge von Burgstall. Den Überlieferungen zufolge wurde der Ort zum Schutz der einst bestehenden Burg, die sich im Besitz der Grafen von Volkmar befand, errichtet. Somit lassen sich die Anfänge von Burgstall bis auf die Zeit des Mittelalters zurückführen. Noch heute befinden sich zahlreiche historische Gebäude an dem Hang, an dem sie einst ihren Ursprung fanden.
Seit einigen Jahren ist Burgstall für einen komfortablen Radwanderweg bekannt, der die Gemeinde mit anderen Orten in Südtirol verbindet und bei Naturliebhabern auf Zuspruch stößt. Mit ein wenig Kondition und einem Fahrrad lassen sich ausgehend von Burgstall Fahrradtouren bis ins Passeiertal bewältigen. Zu den touristischen Höhepunkten gehört zweifelsfrei die Vöran-Burgstall Seilbahn, die vor allem das Wandererherz höher schlagen lässt.
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